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Trailcam Pro Nachrichten

l+f: Wenn klar ist, wo das Bild geknipst wurde, schlagen die Fahnder zu

Ermittler sollten sich im Darknet Produktbilder von Drogen, Waffen & Co. ganz genau anschauen. Betreiber von Online-Schwarzmärkten löschen derzeit vermehrt EXIF-Metadaten aus Produktbildern. Denn mitunter könnten Fahnder aus den Ortsinformationen eines Bildes erfolgreich auf den Aufenthaltsort eines Händlers schließen und zuschlagen. Darüber berichten die Harvard-Studenten Michael Rose und Paul Lisker im Ergebnis ihrer entsprechenden Studie. Dabei analysierten sie mehr als 220.000 Produktfotos. In 229 Bildern stießen sie eigenen Angaben zufolge auf Koordinaten, die den Ort an dem das Foto gemacht wurde auf ein bis zwei Kilometern eingrenzen. Über Ortsinformationen von Produktbildern aus Online-Schwarzmärkten könnten Fahnder auf den Aufenthaltsort von Händlern schließen. Bild: Paul Lisker/Michael Rose lost+found: Die heise-Security-Rubrik für Kurzes und Skurriles aus der IT-Security (des) gehen hier Lesen Sie...

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GraphQL: Facebooks Abfragesprache ist nicht mehr nur Technical Preview

Weiteren Aufschwung dürfte die Abfragesprache erhalten, wo Facebook sie zum gestandenen Open-Source-Projekt bestimmt hat und Dienste wie GitHub sie verwenden. Facebooks Abfragesprache für die Client-Server-Kommunikation GraphQL hat den Status einer Technical Preview hinter sich gelassen. Zugleich wurde die zum Projekt gehörende Website überarbeitet. Bei GraphQL formulieren Client-Entwickler ihre Queries in einer JSON-ähnlichen Form mit genau den Attributen und in der Tiefe, die für die konkrete Ansicht nötig sind. Die Abfragesprache kümmert sich darum, die Query ohne unnötige Server-Roundtrips abzuwickeln. GraphQL ist eine Reaktion auf Probleme beim Einsatz von Webservices mit dem REST-Programmierparadigma (Representational State Transfer). Diese sind zwar in der Client-Server-Kommunikation zumeist gesetzt, jedoch sind bei ihnen oft mehrere Requests nötig, um komplexere Daten abzufragen. Da so etwas gerade bei mobilen Anwendungen nicht erwünscht ist, werden mittlerweile oft spezielle Ressourcen für bestimmte Ansichten ergänzt, was jedoch zur stärkeren Koppelung zwischen Client und Server sowie zu Versionierungsproblemen bei APIs führen kann. GraphQL kommt bei Facebook offenbar seit 2012 bei der Auslieferung mobiler News zum Einsatz. Seit letztem Jahr ist die Technik Open Source. In der Zwischenzeit gibt es Implementierungen in Sprachen wie Java, JavaScript, Ruby, Python, Scala, Go, Elixir und C#. Seit Kurzem gibt es mit der GitHub GraphQL API eine erste öffentliche Programmierschnittstelle auf Basis der Abfragesprache, die die bisherige REST API ersetzen soll. (ane) weiter lesen das habe ich auch grad noch...

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iPhone-7-Test: Buzzgate ? das iPhone zischt tatsächlich!

Die Auslieferung der vorbestellten iPhones hat begonnen! Apple bietet nach wie vor zwei iPhone-Modelle, ein ?normales? iPhone 7 und ein größeres iPhone 7 Plus mit einer einzigartigen dualen Kamera auf der Rückseite. Spontankäufer schauen allerdings in die Röhre: Wie Apple gegenüber COMPUTER BILD bestätigte, gab es zum Verkaufsstart am Freitag, den 16. September, kein einziges iPhone im freien Verkauf. Ein Novum! Alle anderen müssen sich, je nach Modell, mit Tagen oder gar Wochen Wartezeit abfinden. Ob sich die Geduld lohnt? Exakte Testergebnisse liefert der COMPUTER BILD-Live-Test, der seit Freitagmorgen läuft! Das folgende Facebook-Live-Video zeigt das iPhone-7-Unboxing in der Redaktion, starten Sie den Stream per Klick auf das Bild. Buzzgate: Das iPhone zischt! Einige Nutzer hatten es bereits bei der Ersteinrichtung gemerkt, jetzt hat es auch eins der COMPUTER BILD-Testgeräte erwischt. Unter hoher Last, im Fall des Redaktions-Handys nach dem Starten eines Spiels (Asphalt 8) und einer Navigation, ist ein leises hochfrequentes oszillierendes Zischen zu hören. Während das Geräusch bei einigen Nutzern angeblich deutlich wahrzunehmen ist, hört man das Zischen bei dem betroffenen Testgerät im COMPUTER BILD-Labor kaum. Erst wenn man sich das Gerät mit der Rückseite nah ans Ohr drückt, macht es sich deutlich bemerkbar. Was dahinter steckt, ist noch unklar. Fest steht aber, dass das Geräusch aus dem oberen Bereich des Gehäuses kommt. Und: Es scheinen nicht alle Geräte betroffen zu sein. In der Vergangenheit gab es solche Geräuschentwicklung auch bei PC-Chips, etwa Grafikkarten-Prozessoren. Das COMPUTER BILD-Labor untersucht den Fall weiter. » iPhone 7 hier bestellen Live-Test: Die Ergebnisse des ersten Tages Schon am ersten Test-Tag gab es überraschende Ergebnisse: So gibt Apple für iPhone 6S Plus und 7 Plus dieselbe Dicke an. Das stimmt aber nur, wenn man die Kamera-Ausbuchtung ignoriert. Die ragt beim iPhone 7 Plus 0,7 Millimeter weiter heraus. Im Foto-Test verglich das Labor die Aufnahmen bei Tageslicht, wenig Licht und mit Blitz mit dem aktuellen Galaxy-Flaggschiff, dem Galaxy Note 7. Ergebnis: Bei Tageslicht sahen die Experten das Galaxy vorn, bei Aufnahmen mit wenig Licht und Blitz aber zog das iPhone 7 klar am Android-Flaggschiff vorbei. Ebenso hatte das iPhone beim Tempo-Test in fast allen Bereichen die Nase deutlich vorn, erreichte etwa bei einzelnen Browser-Tests fast das doppelte Tempo des Galaxy Note 7 und der S7-Modelle. Bei voller Ausnutzung aller Prozessorkerne aber war das Galaxy Note 7 eine Spur besser. Genauere Ansichten, Beispiel-Aufnahmen (auch von der Kamera das iPhone 7 Plus) und Messergebnisse finden Sie im Live-Ticker. Weitere Ergebnisse folgen am Montagmittag. Dann wird sich auch die Frage klären: Kann Apple Samsung nach langer Zeit wieder vom Thron stürzen? Telekom, Vodafone und O2: Bei welchem Provider ist das iPhone 7 am günstigsten? In folgendem Facebook-Live-Video nehmen die Experten der Redaktion die Kameras der neuen iPhones unter die Lupe! Klicken Sie zum Starten des Clips einfach auf der Vorschaubild. iPhone 7: Alles weg (16. September 2016) Einen Hoffnungsschimmer für Spontankäufer gibt es: Ab Samstagmorgen gegen 6 Uhr können nicht abgeholte Geräte in den Verkauf kommen ? fragen Sie am besten im Laufe des Freitags beim nächsten Apple-Store nach, ob sich das Weckerstellen lohnt. Laut einer chinesischen Nachrichtenseite soll Apple inzwischen auf den Geräteengpass reagiert und die Produktion zusätzlicher Chips für das iPhone 7 in Auftrag gegeben haben. Die Verfügbarkeitsstände bei Online-Bestellungen sprechen eine ähnliche Sprache. Geduld ist gefragt. Wer ein 7 Plus erwerben möchte, muss sich...

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iPhone-Entsperrung: US-Medien verklagen das FBI

Mehrere Medien haben am Freitag Klage gegen die US-Bundesbehörde FBI eingereicht, um Informationen über die Entsperrung des iPhones des San-Bernardino-Attentäters zu erhalten. Das FBI müsse offenlegen, wer der Behörde mit einer speziellen Software Zugriff auf das iPhone ermöglichte und wie viel es dafür bezahlte, hieß es in der Klage. Dies sei für eine „effektive Aufsicht der Öffentlichkeit über die Regierung“ sehr wichtig. Eingereicht haben die Klage die Nachrichtenagentur AP, Vice Media, und der Medienkonzern Gannett, der unter anderem die Zeitung USA Today herausgibt. Um die Entsperrung des iPhones des San-Bernardino-Attentäters hatte es Streit gegeben. Syed Farook und seine Frau hatten Anfang Dezember 2015 in der kalifornischen Stadt San Bernardino 14 Menschen getötet. Das Paar, das die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) unterstützt haben soll, starb bei einer Schießerei mit der Polizei.  Apple weigerte sich trotz richterlicher Anweisung, US-Behörden ein Programm zu liefern, das den Passwortschutz eines iPhone 5c aushebeln kann. Das FBI erklärte, man habe sich Zugang zu Informationen auf dem Gerät mithilfe eines externen Dienstleisters, eines Profihackers, verschafft. Das FBI hatte mehr als eine Million Dollar gezahlt, um das Smartphone des Islamisten Syed Farook zu entsperren. Da die Ermittlungsbehörden den Fall als Terrorismus einstuften, gab es auch politischen Druck auf Apple, dem FBI nachzugeben, um möglicherweise wichtiges Beweismaterial ans Licht zu bringen. Apple vs. FBI Der Fall Apple vs. FBI Das FBI will ein iPhone 5c des getöteten San-Bernadino-Attentäters Syed Rizwan Farook auswerten, braucht dazu nach eigenen Angaben aber die Hilfe von Apple. Per Gerichtsbeschluss hat die Staatsanwaltschaft deshalb das Unternehmen aufgefordert, eine spezielle Version des Betriebssystems iOS zu entwickeln und auf das Gerät aufzuspielen. Das FBiOS Diese Version ? auf Twitter oft #FBiOS und von Apple selbst GovtOS genannt ? soll erstens die automatische Löschfunktion des iPhones deaktivieren, für den Fall, dass Farook sein Gerät so eingestellt hat, dass es nach der zehnten falschen PIN-Eingabe alle Daten löscht. Zweitens soll das Spezial-OS eine unbeschränkte Eingabe von PINs ermöglichen und drittens die mit iOS 9 eingeführte zunehmende Zeitverzögerung zwischen den einzelnen Versuchen aufheben. So hofft das FBI, die PIN beziehungsweise das Passwort für das iPhone mit purer Rechenkraft knacken zu können Apples Reaktion Apple aber weigert sich, eine solche Version von iOS zu entwickeln, mit der Begründung, keinen Präzedenzfall schaffen zu wollen. Das Unternehmen befürchtet, immer wieder juristisch dazu gezwungen zu werden, die eigenen Sicherheitsmaßnahmen in iOS nachträglich auszuhebeln ? sei es mit einem GovtOS oder mit anderen Methoden. Apple argumentierte damals, durch ein Entsperrprogramm würde die Datensicherheit für alle Nutzer geschwächt. Der Konzern störte sich zudem daran, dass die Regierung als rechtliche Grundlage für ihre Forderungen den All Writs Act von 1789 vorbrachte ? ein Gesetz, das Richter grundsätzlich bevollmächtigt, nötige Maßnahmen zu verfügen. Apple warnte, die Folge eines solchen Präzedenzfalles könne weitreichende Überwachung elektronischer Geräte sein. Continue Reading...

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Medion Akoya E2216T: Aldi-Notebook im Test

Ab 29. September 2016 bei Aldi-Nord: Das 11,6 Zoll große Convertible-Notebook Medion Akoya E2216T. Testfazit: Das müssen Sie wissen Das nur 249 Euro teure Aldi-Notebook E2216T schlug sich recht beachtlich. Das Tempo ist für ein Gerät dieser Preisklasse ausreichend und die Akkulaufzeit lang. Nicht selbstverständlich für ein derart günstiges Notebook: der drehbare Bildschirm, mit dem sich das Gerät auch als vielseitig einsetzbares Convertible qualifiziert. Obendrein hat das Aldi-Notebook einen Full-HD-Bildschirm und schnelles WLAN-ac. Aber es gibt auch Schatten: So fiel der Arbeitsspeicher mit 2 Gigabyte sehr knapp aus und auch der Speicherplatz für Programme, Fotos, Videos und Musik ist mit 58,23 Gigabyte alles andere als großzügig bemessen. Pro Vielseitig einsetzbar Lange Akkulaufzeit Hohe Bildschärfe Leichte, handliche Bauweise WLAN-ac Kontra Langsames Arbeitstempo Etwas verfälschte Farbdarstellung Knapper Speicher Testnote der Redaktion 2,95 befriedigend Diese Kalkulation ist verdammt knapp: Für das mit Windows 10 ausgestattete Aldi-Notebook Medion Akoya E2216T müssen Kunden nicht einmal 250 Euro hinblättern. Dabei ist es alles andere als ein Standardgerät: Im nachfolgenden Test entpuppte sich das kleine Convertible als durchaus vielseitig einsetzbar, den Rotstift konnte es jedoch nicht immer verheimlichen. Klein und kompakt Das Medion Akoya E2216T ist ein Notebook im handlichen 11,6-Zoll-Format (Bilddiagonale: 29,4 Zentimeter), dessen unaufdringliches Gehäuse die schlichte Farbe Silber trägt. Klasse: Es wiegt nur 1.088 Gramm, das beigelegte Netzteil 126 Gramm. Erstaunlich in dieser Preisklasse: Das Notebook zeigt Bilder und Videos in Full HD mit 1.920×1.080 Bildpunkten sehr scharf. Die Farbtreue erwies sich im Test jedoch als gering (58,10 Prozent), Fotos wirkten daher etwas blass. Medion Akoya E2216T: Produkt- und Detailfotos 10 Produkt- und Detailfotos Medion Akoya E2216T Bildschirm drehbar Klasse: Das Display lässt sich um 360 Grad auf die Rückseite der Tastatur klappen. So nutzen Kunden das Medion wahlweise als klassisches Notebook, als Tablet oder wie ein umgekehrtes ?V? fürs bequeme Angucken von Urlaubsbildern oder Spielfilmen. Ebenfalls gut: Die Tastatur lässt sich per separatem Knopf bei Bedarf abschalten ? etwa wenn sie auf dem Rücken des Displays liegt. Der Touchscreen setzte im Test Eingaben per Fingertipp recht präzise, aber teils mit kleiner Zeitverzögerung um. Schwacher Antrieb Das liegt weniger am Touchscreen als am Antrieb. Im Medion Akoya werkelt nur ein Einstiegsprozessor aus Intels Atom-Reihe: Der im Februar 2016 vorgestellte Z8350 hat vier Kerne, die im Standard-Modus mit bis zu 1,44 Gigahertz arbeiten, bei Bedarf kann eine einzelne Recheneinheit kurzzeitig mit 1,92 Gigahertz werkeln. Eine weitere Bremse ist der für Windows 10 mit 2 Gigabyte sehr knapp bemessene Arbeitsspeicher. Zudem arbeitet das Medion nur mit Windows 10 in der 32-Bit-Version anstelle der sonst gängigen 64-Bit-Variante. So war das Aldi-Notebook im Test kein Überflieger und erreichte nur ?ausreichende? Tempowerte. Das geht für ein 250-Euro-Notebook aber in Ordnung, zumal die meisten Nutzer das Akoya E2216T ohnehin nur für das Surfen im Internet, die Videowiedergabe und Office-Anwendungen einsetzen dürften. Notebook-Tablet-Kombis (Convertibles) im Test 18 Bilder Convertibles ansehen Knapper Speicher Texte per Word tippen und das Erstellen von Excel-Tabellen klappt mit leichten Einschränkungen auf der kleinen Tastatur recht ordentlich. Auch wenn das Tastaturbett bei einem etwas stärkeren Druck leicht nachgibt. Das für dieses kleine Notebook vergleichsweise große Touchpad setzte Eingaben schnell und präzise um. Den Rotstift hat Medion beim Speicher angesetzt: Nur 58,32 Gigabyte (Typ: eMMC) stehen dem Kunden zur Verfügung. Immerhin lässt sich der Speicher wahlweise per microSD-Karte, externer Festplatte und USB-Stick erweitern. Auch gut: Das Medion...

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MicroProfile 1.0: Enterprise-Java-Teilmenge für Microservice- und Cloud-Anwendungen ist da

Was als Community-Forum vor knapp drei Monaten begann, hat nun konkrete Formen angenommen: Red Hat, IBM, Payara und Tomitribe haben MicroProfile-Implementierungen für ihre Anwendungsserver bereitgestellt. Doch noch einiges mehr soll folgen. Während Oracle auf der JavaOne zumindest mal eine Roadmap für die Java Enterprise Edition (Java EE) präsentiert hat, haben Red Hat, IBM, Tomitribe und Payara kurz vorher die Version 1.0 von MicroProfile veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine bislang nicht von Oracle abgesegnete Untermenge der Java Enterprise Edition (Java EE) zur Entwicklung von Microservice-, Cloud- und Container-Anwendungen, die Ende Juni initial angekündigt worden war. Diese war vermutlich auch deswegen zustande gekommen, weil die Entwicklung am künftigen Java EE 8 durch Oracle ins Stocken geraten war. Konkret unterstützt MicroProfile 1.0 die Java-Spezifikationen CDI (Contexts and Dependency Injection), JAX-RS (Java API for RESTful Web Services) und JSON-P (JavaScript Object Notation with Padding). Außerdem finden Java-Entwickler Beispielanwendungen und eine Konferenz-App, die ihnen beim Verständnis der MicroProfile helfen sollen. Ihre Verwendung ist auf die Anwendungsserver der in die Entwicklung involvierten Unternehmen geprüft: WildFly Swarm, Liberty WebSphere Application Server, Apache TomEE und Payara Payara Micro. Nicht außen vor soll hier auch die MicroProfile-Distribution Hammock bleiben. Potenzial für mehr Das Feature-Set von MicroProfile ist zum Auftakt bewusst schlicht gehalten ? eine hoffentlich größer werdende Community soll hier die Möglichkeit erhalten, den Fahrplan der künftigen Entwicklung mitzugestalten. Hierfür läuft von Beginn an eine Umfrage, über die die jetzigen Macher einen Eindruck zu weiteren gewünschten Features erhalten sollen. In Erwägung gezogen werden aber schon jetzt Voraussetzungen für asynchrone und reaktive Microservices, Sicherheitsfunktionen, Service Discovery und einige der Komponenten aus dem Netflix-Stack. Über kurz oder lang soll MicroProfile auch organisatorisch eine unabhängige Heimat finden, die sich Punkten wie Geschäfts- und technischen Prozessen, aber auch etwaiger Governance- und Mitglieder-Richtlinien, rechtlichen und Marketing-Belangen sowie der Entwicklungsinfrastruktur annehmen soll. Auf der JavaOne wird es am 22. September eine Panel-Diskussion geben. Vielleicht ist dort der Ort für weitere Neuigkeiten. Derzeit ist zum Beispiel Oracle nicht in die Bemühungen involviert. Allerdings hatte ein Repräsentant des Unternehmens beim letzten Treffen des Java Community Process (JCP) den Wunsch geäußert, dass die unterschiedlichen Aktivitäten zusammengehen mögen. Was sind Microservices? Microservices sind seit einiger Zeit in aller Munde. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass jeder Service für sich genommen lediglich einen kleinen, in sich mehr oder minder geschlossenen Teil der Anwendung abbildet. Die durch ein Team umzusetzende Fachlichkeit ist dadurch in der Regel leicht zu verstehen und zu beherrschen. Im Idealfall ist ein Microservice unabhängig erweiterbar, austauschbar und skalierbar. Richtig umgesetzt funktioniert die Anwendung auch noch dann, wenn ein Service nicht verfügbar ist. Anwendungscontainer können bei der Entwicklung von Microservices eine zentrale Rolle spielen. (ane) Bitte nicht anklicken! –>...

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EU-Urheberrecht: Noch so ein Sieg, und wir sind verloren

Inhalt Seite 1 ? Noch so ein Sieg, und wir sind verloren Seite 2 ? Die Lage könnte sich verschlimmern Auf einer Seite lesen Noch so ein Sieg, und wir sind verloren. Dieser Satz, König Pyrrhos I. von Epirus ? nach einem mühsam errungenen Kampf gegen die Römer ? zugeschrieben, hätte auch von einem Verleger aus Deutschland stammen können. Gerade hat EU-Digitalkommissar Günther Oettinger seine Reformpläne für das Urheberrecht vorgestellt, mitsamt dem in Deutschland bereits gescheiterten Leistungsschutzrecht. Wer diesen Vorschlag als Sieg für den Qualitätsjournalismus feiert, hat nichts aus den nationalen Experimenten gelernt. Drei Jahre nach der Einführung des Leistungsschutzrechts für Presseverleger in Deutschland beschränkt sich seine Funktion darauf, Gerichte und Anwälte in Berlin, Bonn und München zu beschäftigen. Wie vom Gesetzgeber erhofft fließt dabei auch Geld, allerdings nicht in die Finanzierung von Journalismus: Mit Millionensummen müssen Verlagshäuser die bislang erfolglosen Klagen ihrer eigenen Verwertungsgesellschaft finanzieren. Die von der aktuellen Koalitionsregierung vereinbarte Evaluation des Gesetzes ist bisher aus einem so einleuchtenden wie selbstentlarvenden Grund unterlassen worden: Mangels Anwendung gibt es noch nichts, das es zu evaluieren lohnt. Auch in Spanien kam es zum Lobbyismus-Totalschaden, gefolgt vom Ende genau jener Dienste, von denen man sich Einnahmen erhofft hatte. Besonders kleinere Verlage leiden, wenn Besucher wegbleiben, die von diesen Diensten einst auf ihre Verlagsangebote geleitet wurden. Über Parteigrenzen hinweg wird Widerspruch gegen Oettingers Pläne laut, das geplante Leistungsschutzrecht ist so weit gefasst, dass selbst Privatpersonen beim Verlinken von Nachrichtenartikeln damit in Konflikt geraten können. Journalistische Inhalte sind ein Vehikel Qualitätsjournalismus zu finanzieren war nie einfach, der direkte Verkauf journalistischer Inhalte hat selten ausgereicht. Tragfähige Modelle sind traditionell daher Mischgeschäfte, aufwändige Recherchen werden neben dem Kaufpreis für Zeitungen und Zeitschriften vor allem durch lukrativere Geschäfte querfinanziert: Klein- und Stellenanzeigen, den Abdruck von amtlichen Mitteilungen, primär aber durch Werbung. Noch griffiger beschreiben es die Anwälte des Hauses Axel Springer in einer Klageschrift: „Das Kerngeschäft der Klägerin [Axel Springer SE] ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen“. Das ist legitim und in einer pluralistischen Medienlandschaft zumindest solange nicht problematisch, wie Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen ebenfalls ihre Arbeit leisten können. Julia Reda ist Politikerin der Piratenpartei. Seit 2014 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments. Zudem ist sie Gründungsvorsitzende der Young Pirates of Europe. Durch die Digitalisierung ist dieses Geschäftsmodell unter Druck geraten ? mit dem Urheberrecht hat das aber nichts zu tun. Wenn eBay den Kleinanzeigenmarkt, StepStone die Stellenanzeigen und SeLoger den Wohnungsmarkt aufmischen, wird keine Änderung des Urheberrechts das Publikum und seine Aufmerksamkeit zurück an eine Zeitung binden und die Mischkalkulation vergangener Tage wiederaufleben lassen. Gerade Axel Springer, der Verlag, der am lautesten für das Leistungsschutzrecht trommelt, hat das auch erkannt und intensiv in diese neuen Onlineplattformen investiert. Gleichzeitig hat das Internet den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Publikums drastisch verschärft. Online konkurrieren mitunter selbst Lokalzeitungen aus unterschiedlichen Orten für das gleiche Publikum. Der größere Wettbewerb hat auch die Abozahlen zurückgehen lassen. Die Preise für Werbung sind gefallen, weil mehr Möglichkeiten für gezielte Werbung auch außerhalb der Verlagsangebote zur Verfügung stehen. Den Verlagen sind also binnen weniger Jahre gleich mehrere Einnahmequellen weggebrochen, aber keine davon lässt sich auf einen mangelnden Schutz der Artikel selbst zurückführen. Die Artikel werden von den meisten Verlagen kostenfrei ins Netz gestellt, weil eben nicht...

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Tesla Model S lässt sich von fern kapern

Screenshot aus dem Demo-Video der Forscher (Bild: Keen Security Lab) Forscher des chinesischen Internetunternehmens Tencent demonstrieren, wie sie manche Funktionen eines Tesla Model S unautorisiert von fern steuern. Dabei gelang es ihnen auch, ein fahrendes Auto anzuhalten. Besitzer eines Autos der Marke Tesla sind dringend aufgerufen, die Firmware ihres Elektroautos auf die neueste Version zu aktualisieren. Forscher des chinesischen Internetunternehmens Tencent haben sich nämlich die Software des Tesla Model S vorgeknöpft und nach eigenen Angaben mehrere Sicherheitslücken entdeckt. Durch diese sei es Mutwilligen möglich, Funktionen des Fahrzeugs zu übernehmen, sei es parkend oder fahrend. In einem Video demonstrieren die Forscher des Keen Security Lab von Tencent, wie sie von fern die Dachluke eines parkenden Models S öffnen, den Blinker betätigen und den Fahrersitz verstellen. Zudem konnten sie das Infotainmentsystem übernehmen und die Türen öffnen. In einem fahrenden Auto setzten sie die Scheibenwischer in Gang, verstellten die Außenspiegel und öffneten den Kofferraum. Schließlich gelang es ihnen auch, ein fahrendes Model S anzuhalten. Dafür nutzten die Forscher die Mapping-Funktion, die einen Tesla zur nächsten Ladestation führen soll. Von dort unternahmen sie ihre Versuche. Das Keen-Lab hatte sich dabei auf den CAN-Bus von verschiedenen Varianten des Tesla Model S konzentriert, über den diverse Fahrzeugfunktionen gesteuert werden. Es sei anzunehmen, dass der Softwarefehler auch andere Tesla-Modelle betreffen. Die Softwarefehler seien dem Hersteller übermittelt worden, sie seien von dessen Produktsicherheitsteam bestätigt worden. Zusammen mit dem Keen-Lab habe Tesla die Sicherheitslücken geschlossen. Bei Problemen mit der Wiedergabe des Videos aktivieren Sie bitte JavaScript (anw) Blog-URL...

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„ReCore“: Mein Buddy, der Roboter

Inhalt Seite 1 ? Mein Buddy, der Roboter Seite 2 ? Kein reiner Maschinenalbtraum Auf einer Seite lesen BigDog ist eine Berühmtheit, halb Packesel, halb brummendes Rieseninsekt. Ein YouTube-Video aus dem Jahr 2008, in dem der Militärroboter durch ein Wäldchen tippelt, hat bis heute rund 17 Millionen Klicks gesammelt. Im Lauf der Jahre kamen noch weitere Roboterclips der Firma Boston Dynamics hinzu. Von Cheetah beispielsweise, der schneller rennt als Usain Bolt. Oder auch von Atlas, der auf zwei Beinen läuft und Lagerarbeiten verrichtet. Manche bejubelten in den Kommentaren den technischen Fortschritt. Andere quälte der Gedanke, von einem bewaffneten BigDog durch den Wald gejagt zu werden. Die Reaktionen bestätigen: Roboter haben ein Imageproblem, ganz gleich ob sie nun durch Wälder rennen, am Fließband ackern oder als tödliche Waffe bei Polizeieinsätzen dienen. Während die Gesellschaft über Roboterethik diskutiert, schreiben Games diese Diskussion fort ? und beeinflussen sie dadurch selbst. Mit ReCore, Titanfall 2 (28.10.) und Horizon Zero Dawn (2017) erscheinen gleich drei Großproduktionen, in denen Roboter eine tragende Rolle spielen. Doch welches Bild vermitteln Roboter in Games eigentlich? Inszenieren sie die Machtübernahme der Maschinen, die Roboterapokalypsen à la Terminator und Matrix, vor der auch Stephen Hawking warnt? Oder sind künstliche Intelligenzen am Ende gar die Retter der Menschheit? Robosaurier bevölkern die Welt In bisherigen Spielen waren Roboter vor allem auf drei Rollen festgelegt. Sie dienten als lustige Sidekicks und Helfer (Borderlands, Ratchet & Clank), putzige Protagonisten (Machinarium, Grow Up) oder erbarmungslose Kampfmaschinen (Metal Gear, Wolfenstein). Wirklich spannend wurde ihr Auftritt eigentlich immer erst dann, wenn er Isaac Asimovs Robotergesetze von 1942 thematisierte. Zusammengefasst geht es in diesen Gesetzen ja darum, unter welchen Bedingungen Roboter menschlichen Befehlen gehorchen müssen ? und dass sie ihre eigene Existenz im Zweifelsfall der menschlichen Unversehrtheit unterordnen müssen. Im Rätselklassiker Portal von 2007 widersetzt sich die künstliche Intelligenz GLaDOS diesen Gesetzen und jagt die Spieler durch sadistische Versuchsanordnungen. Dieser Showdown von Mensch und neurotischer Maschine erinnert streckenweise an das Duell, das sich der Astronaut Bowman mit dem Bordcomputer HAL 9000 in Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum liefert. Das Horror-Adventure Soma aus dem vergangenen Jahr stellte die Frage, wie groß die Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen eigentlich sind. Die kommenden Titel Titanfall 2 und Horizon Zero Dawn greifen das Mensch-Maschine-Verhältnis noch einmal anders auf. Horizon Zero Dawn ist ein neues Spiele-Franchise, das erfolgreiche Elemente der jüngeren Spielegeschichte kombiniert: den Trend zu Dinosaurier-Games, das Open-World-Prinzip und Crafting. Die Dinos sind gigantische Roboter und beherrschen die Welt, die verbliebenen Menschen leben unter steinzeitlichen Bedingungen. Was die Apokalypse ausgelöst hat, zählt zu den Geheimnissen des Horizon-Plots. Blechmonster mit Charakter Titanfall 2 ist das Sequel des Shooter-Blockbusters von 2014, der Multiplayer-Schlachten um gigantische Kampfroboter anreicherte. Dieses Erfolgsrezept wird im zweiten Teil modifiziert. Das Spiel bietet nicht nur Onlineschlachten, sondern auch eine Solokampagne ? und in der soll die Verbindung von Mensch und Maschine eine zentrale Rolle spielen. Der Pilot des Titan-Roboters BT-7274 wird im Kampf getötet, daraufhin tut sich BT mit dem Söldner Jack Cooper zusammen, um weitere Schlachten zu schlagen. Im Lauf der Handlung verstärkt sich die Bindung von KI und Mensch, die Entwickler von Respawn Entertainment ziehen gar den Vergleich mit dem Buddy-Cop-Film Lethal Weapon. Im Dialog mit BT haben Spieler verschiedene Antwortmöglichkeiten, die Mensch-Maschine-Bindung soll mehr als nur ein Lückenfüller zwischen Actionszenen sein. Es ist der Versuch, die...

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Roboter sollen bis 2021 sechs Prozent der Jobs in den USA übernehmen

Sechs Prozent aller Arbeitsplätze in den USA sollen bis zum Jahr 2021 von Robotern übernommen werden. Das US-Marktforschungsinstitut Forrester erklärte in einem Report, dass bis zum Jahr 2021 sechs Prozent aller Jobs in den USA von Robotern übernommen sein könnten. Dies sollte als Warnung angesehen werden, da man die Situation in den USA offenbar nicht ernst nimmt. Immer mehr Arbeitsplätze werden von Robotern übernommen, denn immer intelligenter agierende Maschinen und Chatbots sorgen dafür, dass selbst die Jobs, in denen man bisher mit Menschen zu tun hatte, nicht mehr von Menschen erledigt werden müssen. Sechs Prozent der Jobs in den USA sollen bis 2021 von Robotern erledigt werden Kundensupport soll eine der ersten Branchen sein, die komplett von Maschinen übernommen wird. Hier sieht man bereits jetzt eine solche Entwicklung, da Chatbots immer intelligenter werden und immer häufiger zum Einsatz kommen. Als weitere „gefährdete“ Branche werden Transportunternehmen gesehen, denn selbstfahrende Autos werden Taxis und LKW-Transporte ersetzen. Doch selbst vor Bankern wird diese Entwicklung nicht Halt machen. Auch Bankberater könnten durch eine KI ersetzt werden. Laut einem Bericht des US-Marktforschungsintituts Forrester werden bis zum Jahr 2021 sechs Prozent aller Jobs von Maschinen erledigt. Dies sei eine hohe Zahl und wäre besonders für die USA bedenklich, deren Sozialsystem doch zu wünschen übrig lässt. Man könne aktuell gar nicht abschätzen, wie die Menschen darauf reagieren könnten. Aufstände wären nicht auszuschließen. Man solle diese Zahl als Warnung ansehen, dass man die Situation endlich ernst nimmt und entsprechend darauf reagiert. Denn wenn die Welle einmal in Gang kommt, dann könne man sie kaum noch aufhalten. Lösungsansätze in den USA gibt es kaum. Hierzulande denkt man wenigstens aktiv darüber nach, was man tun kann, wenn immer mehr Arbeitsplätze durch Roboter ersetzt werden. Hier stellt das bedingungslose Grundeinkommen einen Ansatz dar. Doch auch in Europa ist man noch weit von einer Lösung entfernt. Sicher werden auch wieder neue Arbeitsplätze aufkommen, die von Menschen erledigt werden können, dennoch sollte man nicht einfach untätig warten und zuschauen, was passiert, wenn immer mehr Jobs von Robotern erledigt werden. /ab Bild-Quellen: Riken News Redaktion am Montag, 19.09.2016 14:21 Uhr Tags: ki arbeitsplatz roboter Weitere interessante News German site Wichtiger...

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